Praxis für Energie-Medizin
                     Karin A. Wehrhahn                   

Vergangenheit


Ich wurde in Chile (Südamerika) direkt am Meer geboren. In diesem wunderbaren Land verbrachte ich die ersten glücklichen Lebensjahre. Meine Teenager-Jahre folgten in Deutschland. In der Schweiz lebe ich nun seit über 35 Jahren. Über meine Blutlinie bin ich direkt mit der chilenischen Urbevölkerung verbunden, habe zusätzlich mütterlicherseits Schweizer Wurzeln und väterlicherseits Deutsche Wurzeln...  All diese Einflüsse spüre ich deutlich, sie haben mir die Entwicklung ermöglicht, die hinter mir liegt. Ich bin eine Brücke zwischen den Welten, in verschiedenen Kontinenten und Kulturen daheim...

Ursprünglich habe ich einen ganz normalen Bürojob gelernt und verdiente lange Zeit so meinen Lebensunterhalt. Es machte Spass, ich habe gut verdient und war gesellschaftlich "anerkannt"... aber so richtig erfüllt hat es mich nie. Ich suchte Trost und Sinn und wurde nie richtig fündig, immer war das Gefühl da, dass etwas fehlt und dass ich weitersuchen muss. Deshalb fing ich vor Jahren an, andere Wege zu gehen und mich für Neues zu öffnen. Manchmal bin ich auf die Nase gefallen, habe grosse Umwege genommen oder viel zuviel Lehrgeld bezahlt, dann wiederum sehr profitiert... unter anderem habe ich mich je nachdem verschieden tief darauf eingelassen: Astrologie, Numerologie, Farbenlehre, Chiromantie, Aromatherapie, Arbeit mit Engeln, Mond, Tarot, Pendeln, Kräuterkunde, Schamanismus, Yoga, Rückführungen, Familienstellen, Tai Chi, indianisches Medizinrad, Feng Shui, ...

Mit der Geburt meiner Tochter im Jahre 2000 fingen die grossen Veränderungen an, mein bedächtiges und "sicheres" Leben mit der vorhersehbaren Zukunft löste sich nach und nach unumkehrbar auf. Privat und beruflich hatte ich äusserst schwierige Zeiten durchzustehen. Mein Leben wurde auf den Kopf gestellt, ich konnte mich nur noch von Tag zu Tag hangeln und schauen, dass ich überlebe und gleichzeitig die Verantwortung für mein Kind wahrnehmen kann.

Es war tatsächlich so, wie man es immer liest, wenn der Schüler bereit ist, dann lässt sich der Lehrer von ihm finden.  Als ich meinen ersten indianischen Lehrer traf, Georges Standing Bear (Lakota), begann mein neues Leben. Danach ging es in einem atemberaubenden Tempo weiter, ich traf liebevolle Menschen aus entfernten Ländern mit unterschiedlichem Hintergrund (Peru, England, Deutschland, Spanien, Österreich, Indien, Kanada, USA, Chile, Tibet, ...). Die Grenzen verwischten, Distanz war kein Thema mehr. Ich fing an, schamanisch zu arbeiten und Verbindungen herzustellen. Georges Standing Bear nahm mich in die Lehre, andere Lehrer und Heiler folgten ihm. Das Herz trat in den Vordergrund, Gefühle wurden wichtig. Vertrauen lernen! Auf einmal erkannte ich den Sinn in meinem Leben und sah meine Herkunft und meine Aufgabe. Vor allem die Arbeit mit Don Américo Yábar, seinem Sohn Gáyle und der SALKA-Energie war wegbestimmend. Peru, das weit entfernte wunderbare Land und seine lebendigen und warmherzigen Menschen, sie wurden zu meiner Herz-Heimat. Ich war sooft es mir möglich war in Peru. Mein Blick fokussierte sich und die Visionen wurden glasklar, ich lernte, mit dem Herzen zu sehen. In dem Augenblick, in dem ich mich bereit erklärte, anderen Menschen zu helfen und meine Berufung anzunehmen, bin ich damals bewusst in den mir vorbestimmten Weg eingebogen. Das fühlte sich gut und stimmig an, es machte mich glücklich und zufrieden. Nach vielen Jahren des Herumirrens war ich angekommen auf meinem Weg.

In den letzten 10 Jahren habe ich hunderte von Heilsitzungen mit Klienten durchgeführt, Zeremonien geleitet, Meditationen und Heilkreise angeboten, Seminare gehalten, Workshops gegeben und spirituelle Reisen v.a. nach Peru (zu den Q'ero Indianern im Andenhochland) veranstaltet und geleitet. Das war eine segensreiche Zeit, die allen Beteiligten Heilung und Freude gebracht, Erfahrung und Kraft aufgebaut, hilfreiche Kontakte diesseits und drüben ermöglicht hat.


Gegenwart / NARIS

2019 war auf allen Ebenen eine Herausforderung. Im Januar hatte ich eine Weiterbildungs-Reise nach Mexiko und Guatemala, die Verarbeitung und Integration war anspruchsvoll. Im Oktober wurde ich notfallmässig ins Spital eingewiesen. Meine Arbeit und das Hantieren mit hochfrequenten Energien hat Abdrücke und Veränderungen auf meinem physischen Körper hinterlassen. Das habe ich zwar bei anderen Heilern meines Jahrgangs und älter erlebt, hatte jedoch nie das Gefühl, dass es mich auch treffen könnte... Der Zustand an sich war toll, ich habe es vollumfänglich genossen... mein Herz war unendlich weit und ruhig, alles war ruhig und fliessend, nirgends Probleme, keinerlei Konflikte oder Stresssituationen, keinerlei Grenzen, sichtbare Verbindungen zwischen Menschen, Tieren, Pflanzenwesen, etc. ... Die letzten Heilsitzungen waren überwältigend, ich habe Engelsflügel befreit, Wirbel begradigt, Nadis repariert, ... und das alles aus einer bewussten Verbindung zum Grossen Ganzen heraus, ohne es jemals im Detail erlernt zu haben. Als bewusster Teil vom Grossen Ganzen, Zugang habend zu alledem was benötigt wird-

Nach tagelangem Ringen habe ich mich entschieden, zurück zu kommen. Eine mir verbundene Seele, die weiterhin ihre Inkarnation lebt, hat mich dazu bewogen. Es ist ein tiefgreifender Entscheid, getroffen aus Liebe. Ich habe noch nie so grosse Schmerzen erlebt, noch nie ist mir jemals eine Entscheidung so schwer gefallen. Aber ich bin wieder da und habe mich in den letzten Monaten Stück für Stück in die "reelle Welt" zurück bewegt. Der physische Körper erholt sich sehr langsam, energetisch läuft es hervorragend.

Offenbar habe ich meine Lehrjahre als Heilerin (mit Klienten-Einzelsitzungen) erfolgreich hinter mich gebracht. Die Geistige Welt hat mir vermittelt, dass nun neue Herausforderungen auf mich warten. Und nachdem ich entschieden habe, vorläufig zu bleiben, soll ich auch weiterhin energetisch arbeiten. All die Kraft und Erfahrung der letzten Jahre soll, den weltweiten Veränderungen entsprechend, in eine neue Art der Energetischen Arbeit eingebunden werden. Konkret heisst das, dass die Zeit der Einzelarbeit (jeder wurstelt für sich) vorbei ist. In diesem neuen Zeitalter ist es unerlässlich, in Kreisen, in der Verbindung und GEMEINSAM zu arbeiten. Indem man im Aussen Heilung bringt wird im Inneren automatisch auch geheilt...

Vor kurzem bin ich als NARIS ausgewählt und geweiht worden. Es gibt diese Funktion noch nicht lange hier auf der Erde, ich bin eine der ersten. Die Hauptaufgabe einer Naris ist das Anheben und Aufschwingen von Energie. Das Erreichte wird verankert und gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt von ihr oder einer anderen Naris weiter angehoben. Ihr könnt euch das wie ein grosses pulsierendes Energienetz vorstellen, das sich schützend und leicht hellbläulich leuchtend um alles legt. Die Luft, die wir einatmen wird gereinigt und um diese aufgeschwungene Energie angereichert. Sie schmiegt sich dann liebevoll und schützend um alles Sein. Eine Naris ist eine Art Priesterin, eine Dienerin, die in Kreisen und mit Gebeten arbeitet.

Die kommenden Jahre werden anspruchsvoll, vieles ist noch nicht entschieden und es besteht die Chance, dass der bevorstehende Aufstieg leichter wird als befürchtet. Viele Menschen haben sich aufgerafft und stellen sich den Veränderungen. Sie sind bereit, sich und ihre Lebensumstände an die neue Zeit anzupassen. Sie sind bereit, in Zusammenhängen zu arbeiten. Das bewirkt, dass sich die allgemeine Schwingung weiter erhöht. Meine Aufgabe ist es nun, helfend zur Seite zu stehen.

Ich kann nicht mehr so viele Heilsitzungen anbieten wie früher, weil ich zusätzliche Aufgaben übernommen habe und an meine Kapazitätsgrenzen stosse. Aber ich verspreche, dass ich so oft und so umfangreich zu eurer Verfügung stehe, wie nur irgend möglich. Bitte meldet euch bald, wenn ihr einen Termin braucht, damit ich es einplanen kann. Danke-


Karin A. Wehrhahn / überarbeitet Juli 2020


 
 
 
 
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