Über mich: im Alltag...

 

 

Einer meiner frühen Lehrer, Alberto Villoldo, Schriftsteller, Heiler und Seminarleiter

 

 

 

... bin ich anfangs 50 und habe einen ganz "normalen" Bürojob  gelernt, damit verdiente ich lange Zeit meinen Lebensunterhalt. Seit 2012 konzentriere ich mich ausschliesslich auf Familie, Weiterbildung  und Praxis.

Ich wurde in Chile geboren und verbrachte einige Jahre dort bis ich anfangs der 70er Jahre mit meiner Familie nach Deutschland kam. Über meine Blutlinie bin ich mit der chilenischen Urbevölkerung verbunden und habe zusätzlich mütterlicherseits Schweizer Wurzeln und väterlicherseits Deutsche Wurzeln. All diese Einflüsse spüre ich deutlich, sie haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin. In der Schweiz bin ich seit über 25 Jahren wohnhaft.

 Ich bin Mutter einer siebzehnjährigen Tochter, lebe in einer langjährigen Beziehung und verbringe gerne Zeit in meinem wilden Kräutergarten oder auf langen Spaziergängen im Wald. Raubvögel und das Sammeln von Federn sind meine Passion. Zu unserem Haushalt gehören zwei Hunde und drei Katzen. 

Fotografieren tue ich gerne und alle Arbeiten am PC mache ich selber. Fast alle Bilder sind von mir. Die Homepage habe ich in  stundenlanger Arbeit alleine auf die Beine gestellt. Auch die ganze Buchhaltung der Praxis mache ich selber, all diese Tätigkeiten sind für mich ein toller Ausgleich zu meiner spirituellen Arbeit, sie halten mich gut verbunden mit der alltäglichen Welt und ich geniesse es nach wie vor, auch auf anderen Ebenen zu arbeiten, d.h. Kopf und Verstand einzusetzen...

Mit Diana Cooper, der grossartigen Lehrerin für Engelarbeit, zu meinen Anfangszeiten



Mit Kokopelli Guadarrama aus Mexiko, einem aztekischen Schamanen und ehemaligen Weggefährten


Ich suchte Trost und Sinn  und wurde nie richtig fündig, immer war das Gefühl da, dass etwas fehlt und dass  ich weitersuchen muss. Viele Wege bin ich gegangen, habe einige sehr unterschiedliche  Bereiche kennen gelernt und mich je nachdem verschieden tief darauf eingelassen: Astrologie, Numerologie, Farbenlehre, Chiromantie, Aromatherapie, Tarot, Pendeln, Kräuterkunde, Familienstellen, Tai Chi, Feng  Shui, ... das sind einige davon. Einiges habe ich mittlerweile vollkommen losgelassen, weil es für mich nicht das Richtige war, anderes kann ich gut in  meine Arbeit einbauen.

 Mit der Geburt meiner Tochter im Jahre 2000 fingen die grossen Veränderungen an,  mein bedächtiges und "sicheres" Leben mit der vorhersehbaren Zukunft verpuffte. Privat und beruflich hatte ich sehr schwierige und anstrengende Zeiten  durchzustehen. Mein Leben wurde auf den Kopf gestellt, ich konnte mich nur noch  von Tag zu Tag hangeln und schauen, dass ich überlebe und gleichzeitig die Verantwortung für mein Kind wahrnehmen kann.

Mit Piitaotakaan, Marv Harwood, aus Kanada, auch einer meiner Lehrer, Blackfoot Tradition



Mit unserem zuverlässigen Chauffeur und guten Freund, Raúl aus Peru


Es war so, wie man es immer liest, wenn der  Schüler soweit ist, dann lässt sich der Lehrer von ihm finden.

 Als ich meinen  ersten indianischen Lehrer traf, Georges Standing Bear, begann mein neues  Leben. Danach ging es Schlag auf Schlag. Ich traf liebevolle Menschen aus  entfernten Ländern mit unterschiedlichem Hintergrund. Die Grenzen verwischten,  Distanz war kein Thema mehr.

Ich fing an, schamanisch zu arbeiten und Verbindungen herzustellen.

 Das Herz trat in den Vordergrund, Gefühle wurden wichtig. Vertrauen lernen. Ich erkannte auf einmal den Sinn in meinem  Leben und sah meine Herkunft und meine Aufgabe. Der Blick klärte sich, ich  lernte, mit dem Herzen zu sehen. In dem Augenblick, in dem ich mich  bereit erklärte, anderen Menschen zu helfen und meine Berufung anzuerkennen, bin  ich bewusst in den mir vorbestimmten Weg eingebogen. Das fühlt sich gut und  richtig an, es macht mich glücklich und zufrieden. Nach vielen Jahren des  Herumirrens bin ich angekommen auf meinem Weg.

 Dieser neue Weg bedeutet für mich nun konkret, dass ich (meinem Herzen folgend) mindestens einmal im Jahr nach Peru reise und meine Kontakte dort auffrische und weiter ausbaue. Ich bin tief verbunden mit den Menschen dort und der Erde, habe starke Verbindungen zu einigen Bergen und spirituellen Orten aufbauen dürfen.

Mit Don Toribio Quispe, Heiler aus Peru, Sohn des letzten Alto Mesayok




Mit Don Américo Yábar, engem Freund und Heiler aus Peru, Gründer der Salka-Bewegung

Vor geraumer Zeit wurde ich von mehreren Seiten dazu aufgefordert, interessierte und offene Menschen nach Peru zu führen. Dann spürte ich ganz plötzlich und unvermittelt, dass die spirituelle Einwilligung gekommen ist. Also fing ich an dem auch nachkommen, aus tiefstem und vollstem Herzen.

Seit April 2014 übernehme ich nun selber die Verantwortung für geführte kulturell-spirituelle Reisen in Kleingruppen nach Peru. Die äusserst positiven Erfahrungen bestärken mich darin, weiter zu machen.

 Meine ganze Vergangenheit mit meinen gelebten Erfahrungen, meine beruflichen Tätigkeiten und meine Fähigkeiten finden sich als wichtige Teile eines grossen Puzzles wieder. Und das ermöglicht mir, ganz locker und voller Freude (weil einfach alles passt und die Grundvoraussetzungen alle erfüllt sind) an diese neue Aufgabe heranzugehen. 


Mit Marcela Lobos, Heilerin und Lehrerin der 4 Winds Society, sie kommt wie ich aus Chile




Karin A. Wehrhahn / überarbeitet Juni 2016